Meine Güte, da ist man mal ein winziges Wöchelchen am östlichen Ende der Republik, und schon geht in Prümzurlay ein solch gewaltiges Hageldonnerwetter mit Windhose nieder, dass Bäume wie Streichhölzchen geknickt werden können.
Mein Sonntagsspaziergang geht natürlich über den Gondelweg- und der Weg erzählt so allerhand.
Zuerst mal erzählt er mir heute von zum Äußersten bereiten gesundheitsbewussten Leuten (wer sonst wäre so blöd, sich freiwillig "0,0%"- Joghurt zuzuführen?). Leider hat der 0,0%-Joghurt offensichtlich eine sofortige Hirnlähmung bewirkt (oder warum sonst sollte jemand denkenden Hirns solche Becher in den Wald werfen? MHD 12.08.2017, nur so am Rande). Die Becher sind jetzt (mitsamt der Aludeckel, die ich ein kleines Stück höher im Wald gefunden habe) in einer Hundehäufchentüte vereint im Restmüll gelandet.
Hier nun eine Idee des spontanen Bachlaufs, der sich über den Gondelweg Richtung Prüm entwickelt hat. (Am Mittelweg hat er einen ganzen Berg Tannennadeln und kleinster Ästchen aufgehäuft, säuberlich bergab geschwemmt).
Was das Wasser mit den kleinen Tannennadeln und Hölzchen gemacht hat, das hat mit selbiger Leichtigkeit der Wind mit ganzen Nadelbäumen und Grobholz gemacht.
Sogar der große Ameisenhaufen ist ausgewaschen und wie aufs Skelett geholt.
Apropos Skelett: Ein gewaltiger Goldkäfer wird von den (relativ wenigen an der Oberfläche aktiven) Ameisen in seine verwertbaren Bestandteile zerlegt.
Hagelschlag bei den Kürbissen.
Hagelschlag und Windhose bei den Bäumen.
Bei Marina im Haus am Berg habe ich ein wenig zugehört: "Ich habe nachts noch meinen Flieder abgeschnitten, damit mein Sohn am nächsten Morgen aus seiner Garage kommt"
Und: "Es war ganz sonderbar in dieser Nacht: Immer wieder krachte, knarrte, rutschte ein Baum den Hang hinunter."
Und: Die Hokkaido haben gehalten. Die anderen Kürbisse und die Zucchini haben Löcher."
Ja, nun.
Hier das Bild einer üppigen Blumenpracht. Photographiert haben wollte ich es vergangene Woche, es war ein Leuchten in Gelb und Rot und Lila und Blau und Grün. Jetzt ist es immer noch schön, mit Blüten, die sich nach dem Hagel was trauen.
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Sonntag, 6. August 2017
Freitag, 21. Juli 2017
Ein Spaziergang im Juli
Das Wetter hat sich inzwischen eingependelt- heiße Sonnentage (mit bis zu 32 Grad hierorts) folgen auf gewittrig kühle Tage. Es ist genug Regen gefallen, um die Wiesen wieder grün zu machen. An manchen Tagen leuchtet der Himmel in einem unwirklich tiefen und klaren Blau.
Heute war einer der kühleren Tage, dabei sonnig. Zeit für einen Julispaziergang auf dem Gondelweg:
An einigen Häusern der Prümerburg kann man noch die Verzierungen der ehemaligen Eingangstüren finden- hier als Außenwandschmuck.
Die ersten Brombeeren warten darauf, gepflückt zu werden. Diese befinden sich in einer beliebten Hundeschneise bodennah... ich gönne sie den Vögeln, Schnecken oder anderem Getier.
Eine einzige Mohnpflanze, die nun schon über einen Monat verschwenderisch ihr Tagwerk zeigt
Hier war ein blaues Quadrat mit einer weißen '13'. Ist schon was länger her...
Wanderer aus Euskirchen, Großeltern mit ihren drei Enkeln. Wir kommen ins Gespräch. Sie erzählen, dass sie in Irrel logieren und heute den letzten Tag auf den Wanderwegen in der Gegend unterwegs sind. Gestern haben sie die Teufelsschlucht gesucht- und erst nach kilometerlangem Umweg durch den Wald über Ferschweiler gefunden. Die Beschilderung sorgt für Verwirrung- es müssen eindeutige Wegweiser da sein. Das merke ich mir für den Gondelweg...
Kaum noch zu erkennen: Der Ameisenhaufen, an dem Flip im Frühjahr in Erstkontakt mit den kleinen Säurescheißern getreten war, ist mächtig angewachsen. Flip übt derweil das Pfotenschütteln...
Hochsommerfarben am Kapellenweg...
... fast in jedem Garten findet sich inzwischen ein Sommerfliederbusch, der seinem Zweitnamen "Schmetterlingsbaum" gerecht wird...
... dieses Blau kommt schon mediterran daher- wer meinte da, in der Eifel zu sein?
Dem kleinen Schutzengel gefällt es auch.
Urlaubsgäste aus Antwerpen. Sie logieren in Holsthum und erzählen, dass sie gestern und heute längs der Prüm gewandert sind. Mit ihrem kleinen Hund Babou (Rufname 'Bou') sind steile Strecken nicht mehr möglich, er ist schon betagt und darf im (Kinder-)Wagen sitzen.
Bei Marina genießen sie das leckere Eis:
Heißes Schokoküchlein mit Vanilleeis. Was braucht man mehr an einem sonnigen Tag im Prümtal?
Hund Babou schaut sich die Sache von seinem Rollator aus an. Ein Hundeleben muss ja nichts Schlechtes sein...
Heute war einer der kühleren Tage, dabei sonnig. Zeit für einen Julispaziergang auf dem Gondelweg:
An einigen Häusern der Prümerburg kann man noch die Verzierungen der ehemaligen Eingangstüren finden- hier als Außenwandschmuck.
Die ersten Brombeeren warten darauf, gepflückt zu werden. Diese befinden sich in einer beliebten Hundeschneise bodennah... ich gönne sie den Vögeln, Schnecken oder anderem Getier.
Eine einzige Mohnpflanze, die nun schon über einen Monat verschwenderisch ihr Tagwerk zeigt
Hier war ein blaues Quadrat mit einer weißen '13'. Ist schon was länger her...
Wanderer aus Euskirchen, Großeltern mit ihren drei Enkeln. Wir kommen ins Gespräch. Sie erzählen, dass sie in Irrel logieren und heute den letzten Tag auf den Wanderwegen in der Gegend unterwegs sind. Gestern haben sie die Teufelsschlucht gesucht- und erst nach kilometerlangem Umweg durch den Wald über Ferschweiler gefunden. Die Beschilderung sorgt für Verwirrung- es müssen eindeutige Wegweiser da sein. Das merke ich mir für den Gondelweg...
Kaum noch zu erkennen: Der Ameisenhaufen, an dem Flip im Frühjahr in Erstkontakt mit den kleinen Säurescheißern getreten war, ist mächtig angewachsen. Flip übt derweil das Pfotenschütteln...
Hochsommerfarben am Kapellenweg...
... fast in jedem Garten findet sich inzwischen ein Sommerfliederbusch, der seinem Zweitnamen "Schmetterlingsbaum" gerecht wird...
... dieses Blau kommt schon mediterran daher- wer meinte da, in der Eifel zu sein?
Dem kleinen Schutzengel gefällt es auch.
Urlaubsgäste aus Antwerpen. Sie logieren in Holsthum und erzählen, dass sie gestern und heute längs der Prüm gewandert sind. Mit ihrem kleinen Hund Babou (Rufname 'Bou') sind steile Strecken nicht mehr möglich, er ist schon betagt und darf im (Kinder-)Wagen sitzen.
Bei Marina genießen sie das leckere Eis:
Heißes Schokoküchlein mit Vanilleeis. Was braucht man mehr an einem sonnigen Tag im Prümtal?
Hund Babou schaut sich die Sache von seinem Rollator aus an. Ein Hundeleben muss ja nichts Schlechtes sein...
Dienstag, 20. Juni 2017
Mittsommer- ein Spaziergang im Juni
Es ist entsetzlich trocken in diesem Frühsommer 2017: Am Waldrand verdorren sogar die Brennnesseln, und es kühlt nachts nur wenige Stunden ab, um dann bei steigender Morgensonne schnell wieder gleißend hell und heiß zu werden. Wenn es hier in der Südeifel schon so knallt, dann muss die Mosel kochen.
Gegen Abend nehme ich Hund, Gartenschere und Kamera und mache mich auf zu einem Spaziergang über den Gondelweg zum Haus am Berg und wieder zurück zur Prümerburg.
Die Gartenschere hat nicht viel zu tun: Nur wenige Farnwedel und einige zähe Buchentriebe ragen in den Fußweg.
Ein Rechen wäre nützlicher gewesen, denn der Boden ist überhäuft von Kiefernzapfen. So massenweise im Laub auf dem teils steilen Weg, geben sie dem Schritt ungewollten Schwung.

Gegen Abend nehme ich Hund, Gartenschere und Kamera und mache mich auf zu einem Spaziergang über den Gondelweg zum Haus am Berg und wieder zurück zur Prümerburg.
Die Gartenschere hat nicht viel zu tun: Nur wenige Farnwedel und einige zähe Buchentriebe ragen in den Fußweg.
Ein Rechen wäre nützlicher gewesen, denn der Boden ist überhäuft von Kiefernzapfen. So massenweise im Laub auf dem teils steilen Weg, geben sie dem Schritt ungewollten Schwung.
| Sogar den Wald-Brennnesseln ist es zu heiß und zu trocken |
| Die alten Wegweiser wachsen mit ihren Bäumen |
| Kurz vor dem Kapellenweg hat ein gewaltiges Ameisenvolk seine Zentrale |
| Wo der Gondelweg auf den Kapellenweg trifft (Blickrichtung Holsthum) |
| Hummelweide |
| Ob der Hopfen jetzt hat, was er braucht: Warmen Kopf und nasse Füße? |
| Auf der Wiese vor dem Neuen Friedhof bekomme ich eine Lektion in Achtsamkeit |
| Mittsommer-Sonnenuntergang |
| Auf der Burg sammeln sich die Amseln |
| Und jetzt Blumen gießen |
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